Was ist Line Dance?

Beim Line Dance werden Choreografien eingeübt, die zu einem bestimmten Musiktitel getanzt werden.

Bei dieser Tanzart findet man Schritte und Kombinationen aus vielen anderen Tanzformen,

wie z.B. Standard, Latein, Irish Dance, Jazz Dance, Step Dance, Ballett ....

Der große Vorteil beim Line Dance - man benötigt keine/n Partner/in.

So tanzt man zwar für sich, aber niemals alleine.

Line Dance 

* ist gesund für Herz & Kreislauf - Ausdauertraining

* fördert die Balance - Sturzprofilaxe

* schult die Reaktionsfähigkeit - nicht nur hilfreich im Straßenverkehr

* fördert die Orientierungsfähigkeit

* steigert die Lebensfreude - Bewegung zur Musik

* unterstürzt die soziale Integration durch das Training in der Gruppe

 

Gesundheit

Die korrekte Ausführung - wie bei allen anderen Sportarten auch - ist dabei sehr wichtig.

Richtig ausgeführt ist Line Dance ein tolles ganzheitliches Trainingsprogramm - 

für jedes Alter eine wunderbare Alternative zu der "normalen Gymnasktikstunde".

 

Die Gesundheit unserer Tänzer*Innen liegt uns sehr am Herzen. Aus diesem Grund nehmen unsere Übungsleiterinnen regelmäßig bei Fortbildungen der NTA (National Teachers Association) teil.

 

Die NTA steht allen interessierten Tänzer*Innen und Übungsleiter*Innen offen.

Wer also Lust hast, sich ein bisschen mehr mit dem Thema „gesundes Tanzen“ zu beschäftigen, sollte einfach mal auf dieser Homepage vorbei schauen www.nta-deutschland.com



Geschichte des Line Dance

Line Dance ist eine Tanzform, die ursprünglich aus Amerika stammt.

Diese Tanzart entwickelte sich in der Mitte des 20. Jahrhunderts aus dem Show - und Discotanz. Durch eine Fernsehsendung (American Band Stand) in Amerika, bei der wöchentlich ein neuer Tanz unterrichtet wurde, erlebte die Entwicklung des Line Dance einen großen Zuwachs. Auch der Film „Saturday Night Fever“ mit Musik der Bee Gees und John Travolta in der Hauptrolle wird als einer der Initiatoren des Line Dance gesehen.

In dieser Zeit wurde die Countrymusik immer unpopulärer. So hatten clevere Countrymusik Produzenten in Nashville die Idee, den Hype um diese Tanzform zu nutzen und kombinierten ihre Musik mit Line Dance - nicht umgekehrt, wie weitläufig angenommen wird!

Ende der 90er Jahre entstand eine riesige Country Line Dance Welle, welche mit Filmen wie „Urban Cowboy“ und vor allem durch den Song „Achy Breaky Heart“ von Billy Ray Cyrus nach Deutschland schwappte.

Zur Verbreitung in Deutschland haben auch die amerikanischen Soldaten beigetragen, die hier stationiert waren. So gab es in der Nähe von Stuttgart das „Longhorn“ – einer der größten öffentlich zugänglichen Country Saloons außerhalb Amerikas. Dort wurde Line & Couple Dance (Paartanz im Country Western Tanzen) unterrichtet und getanzt – unter der Woche zu Musik von der Schallplatte – am Wochenende sehr oft zu Live Bands.

 

Wie eingangs beschrieben, verbreitete sich Line Dance zunächst in Verbindung mit  Countrymusik, findet aber seit einigen Jahren wieder den Weg zurück zu den Wurzeln.

Heute wird Line Dance zu jeder Musik getanzt. Prinzipiell sind der musikalischen Auswahl keine Grenzen gesetzt. Egal ob Country, Pop, Rock, Hip Hop, Irisch oder Klassik, jeder findet „seine Musik“.

Neben der musikalischen Vielfalt vereint der Line Dance in sich eine unglaublich große Spannweite an Elementen aus vielen verschiedenen Tanzarten. In ihm werden Bewegungen, Figuren, Schritte und auch rhythmische Grundlagen aus Standard, Latein, Jazz Dance, Irish Step, Bauchtanz, Breakdance und vielem mehr verwendet. Welche Elemente Vorrang haben, ist abhängig von Geschmack und Level der Tänzer und natürlich auch des Übungsleiters.


Seit 2002 ist Country Western Tanzen (Line & Couple Dance) in Deutschland eine anerkannte Sportart (wie z.B. Fußball, Handball, Tennis, Golf ….)